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Reyna ist ihr Name

(Biographie geschrieben von Markus Mertens)


Es hat etwas Sakrales, wenn sie ihre glasklare Stimme erhebt, in das Alltagsgemurmel eindringt und alles vertreibt, was nicht Musik ist.

Dass sie eines Tages auf der Bühne stehen würde, wusste Verena Köder schon von Kindesbeinen an. Klavierunterricht bekam die Sängerin schon, da war sie gerade mal sechs Jahre alt, Ballett- und Violinunterricht folgte kaum später. Wie stark und entschlossen sie heute die Menschen begeistert, konnte sie damals freilich noch nicht wissen. Und dennoch haben Reynas Songs etwas derart selbstverständlich Besitzergreifendes an sich, dass sich einem die Nackenhaare stellen. Der erste Ton ist kaum verklungen, da ist man schon gefangen in ihrer energiegeladenen Mischung zwischen Pop und Soul, Jazz und Rock-Musik, die nur einen Weg kennt: direkt ins Herz. Wie ein Zauber wirkt dabei nicht nur, dass die junge Künstlerin jedem Song mit einer wunderbar leichten, unkostümierten Leidenschaft und Souveränität begegnet, sondern wie sie es tut. Bei Reyna geschieht das so persönlich und intim, dass man jede Sekunde glaubt an etwas wahrhaft Besonderem teilhaben zu dürfen. Und so ist es auch. Denn so sehr man den Groove in Reynas Interpretation von Sara Bareilles‘ Hit „Uncharted“ zu greifen vermag, so nah bringt sie ihrem Publikum auch den lautstarken Protest einer Alanis Morissette, die mit „Ironic“ einst auf sich aufmerksam machte.

Doch wer nun glaubt Reyna verstünde sich nur auf das kreative Kopieren des bereits Dagewesenen, täuscht sich gewaltig. Bloßes Covern ist der Musikerin bei Weitem zu profan, sie will hörbar machen, wer sie selbst ist. „Eine junge Frau, die lebendig, crazy und mutig ist – die soll man sehen“ fasst Reyna es zusammen. Und wenn man die junge Dame da beim Wort nimmt, erkennt man in den durchweg selbst geschriebenen Songs noch weit mehr. Wenn man nur genau hinhört. Ganze Seelenlandschaften sind es, die die bravouröse Sängerin offenbart, wenn sie etwa mit „Let’s Start A Revolution“ die Mauern der Scheinheiligkeit einreißt, die Politiker nach dem Unglück bei der Love Parade im Jahr 2010 errichteten. Grenzen der Musikalität scheint es für Reyna dabei kaum zu geben. Mit einer Zielsicherheit und Klangtiefe, die sich so mancher Berufspianist wünschen dürfte, begleitet sich die Aalenerin selbst am Klavier und macht ihre Stimme noch reicher an dem, was jungen Solo-Künstlern dieser Zeit vielleicht mehr fehlt als jemals zuvor: Authentizität. Unlängst hat das auch die Fachwelt erkannt, die Reyna bei zahlreichen Wettbewerben mit Preisen auszeichnete.

Und so zieht die Singer-Songwriterin seit dem Release ihres Albums „Purity“ im April 2012, das beim Label ZeitART Records erschienen ist, mit dem unbestechlichen Willen an sich und die eigene Musik ausgestattet, durch die Lande. Im Jahr 2012 führte Reyna eine Tour durch ganz Deutschland, bei der sie sich ganz selbstverständlich für Trinkwasserprojekte in aller Welt einsetzte. Zielsicher erklimmt sie dabei kraftvoll die höchsten tonalen Gipfel, lässt ihre Stimme beizeiten aber auch zerbrechlich und sacht wie eine Schneeflocke ins Ohr fliegen. Wenngleich die Geschichten, die Reyna erzählt, nicht mehr oder weniger verrückt sind als das Leben selbst, haben sie ihr ganz eigenes Geheimnis, den Reiz des auf ewig Unbekannten, das unerschöpflich scheint und auch nach dem ersten Hören noch etwas Neues bereithalten wird. Wenn man diesen Titeln lauscht, darf man weit mehr als nur in Blubberblasen-Träume eintauchen („Bubbles“), die Bedeutung des einzelnen Tages wertschätzen lernen („Today“), das Klischee der Entscheidungsschwierigkeit der typischen Frau musikalisch humorvoll betrachten („I'm Just A Girl“), das Leben als kostbarstes Geschenk betrachten („Don't Look The Other Way“) oder in einer fremden, kalten Umgebung nach den eigenen Träumen zu suchen („Hands up“)– man kann sie berühren, die Klanggebilde, die so kostbar und filigran geformt sind, wie ein seidener Kimono. Am liebsten möchte man nie wieder von ihnen lassen, und das macht sie so besonders, die Musik dieser außergewöhnlichen Künstlerin.

Dass Reyna bei all ihren Ambitionen nicht nur ihr Gesangs- und Klavier-Studium an der Musikhochschule in Trossingen mit Bestnoten meisterte, sondern auch nach Konzerten im Mannheimer Rosengarten und der Meistersingerhalle in Nürnberg auf dem Boden geblieben ist, zeigt die Konsequenz einer Sängerin, der es nicht ums Geld, sondern wirklich noch um die Kunst geht. In Musical- und Bandprojekten mit der Zeit gewachsen, hat sich 2010 eine Solo-Künstlerin entwickelt, die ihre Einflüsse längst überwunden hat und den Traum ihrer eigenen Musik lebt. Manchmal, so sagt Reyna am Ende noch, „schließe ich einfach die Augen und stelle mir vor, ich trete auf einer riesengroßen Bühne vor tausenden von Zuhörern auf“. Doch völlig gleich, ob sie nun vor einem Publikum von 20 oder 5000 Zuhörern spielt, schon heute verzaubert sie wie eine ganz Große.

 

Daten:

  • früh Unterricht in Klavier, Violine und Ballett
  • 2007-2013 Musikstudium Schwerpunkte Jazz/Pop-Gesang, klassischer Gesang, klassisches Klavier
  • Professionelle Erfahrung in Songwriting und Studio
  • 2009 Projekt im Musical-Bereich
  • 2011 Plattenvertrag bei ZeitART Records für das Album "Purity" unterzeichnet
  • 2012 Release Debut-Album "Purity" - Bestellbar u.a. bei Amazon, JPC, Weltbild, Mediamarkt, Saturn, Müllermarkt und hier!
  • 2013 Musikstudium-Abschluss Endzeugnis-Note: 1,3
  • 2013 Jazz/Pop-Abschluss Endzeugnis-Note: 1,7

Zertifikat

Pressestimmen

Trossinger Zeitung, 12.03.2013
"BuJazzO lässt "Ameisen in Stockholm" los - Bundesjazzorchester spielt Sieger-Arrangements des Komponistenwettbewerbs"
"Als Vorband war das elektroakustische Jazz-Ensemble der Musikhochschule Trossingen unter der Leitung von Bernd Hufnagel aufgetreten. Studierende der Fächer "Jazz/Pop" und "Musikdesign" intonierten die Komposition "Way Way" des erst 21-jährigen Bassisten Dirk Handreke, der dabei gemeinsam mit dem Gitarristen David Hill auch für die Live Elektronik sorgte. Am Piano war Jakob Fauser zu hören, gemeinsam mit Hufnagel spielte Markus Burger Trompete. Die Saxofonisten waren Dan Roncari und Martin Bosler, als Sängerin gefiel "Reyna" Köder."

Südwest Presse Die Neckarquelle, 11.03.2013
"Neue Klangwelten - Bundesjazzorchester - man muss sich reinhören in die Musik"
"Den Auftakt machten nämlich das "Elektroakustische Jazz Ensemble" der Studiengänge Jazz/Pop und Musikdesign an der Trossinger Musikhochschule. "Way-way" von Dirk Handreke nahm mit auf eine psychedelische Achterbahnfahrt zum Mond. Wohltuend wirkten da neben den von technischem Gerät erzeugten Geräuschen die warme Stimme von der hierzulande bekannten Verena Köder, ehemals Mitglied der Band "Face of Vision", und Jakob Fausers Klavierspiel."

Schwäbische Post, 27.05.2012
"Eine Vision von Unendlichkeit - Isa Kayser und ihre Ausstellung 'Farbe in Bewegung' im Bürgerhaus eröffnen die 41. Wasseralfinger Festtage":
"Direkt vor den Landschaftsabstraktionen hat die Sängerin Reyna (Verena Köder) am Flügel Platz genommen und singt ihre souligen und jazzigen Balladen mit intensiver Stimme und einer Klavierbegleitung, die mindestens genauso farbig ist, wie die Bilder Isa Kaysers."

Trossinger Zeitung, 14.03.2012
"BuJazzO würdigt Herbolzheimer musikalisch":
"Eine Besonderheit des Abends war die Trossinger Jazzsängerin Verena Köder: gemeinsam mit ihrer Dozentin Anika Köse hatte sie über Nacht den Standard "I Could Write A Book" einstudiert, weil die geplante Gesangsgruppe kurzfristig ausgefallen war: Mit beeindruckendem Ergebnis."

Schwäbische Post, 19.01.2012
"Mehr als 37 000 Euro 'erlaufen'":
"Am Mittwoch übergaben Landrat Klaus Pavel und der Initiator der Aktion, Christian Weber vom Staatlichen Schulamt Göppingen, feierlich die Spende an Markus Zobel vom Kinderhospizdienst. Umrahmt wurde die Scheckübergabe durch einen Auftritt der Sängerin Reyna aus Aalen."

Trossinger Zeitung, 11.11.2011
"Bigband-Konzert mit dem legendären Jazz-Trompeter Dusko Goykovich":
"Zu einem erfolgreichen Bigband-Konzert gehört eine gute Sängerin. Trossingen konnte gleich Drei bieten, alles Schülerinnen von Anika Köse. So ließ Verena Köder Mancinis 'Days of wine and roses' erblühen."

Schwäbische Post, 14.10.2011
"Einfühlsame Songs der Ostalb":
"Ebe Wagner präsentiert den CD-Sampler 'Balladen der Ostalb' mit Werken ausgewählter regionaler Künstler... Besonders beeindruckt hat dabei 'Reyna' mit 'Today', ein Hit, der Radioqualität hat und dort wohl auch bald läuft: Die 25-jährige Nachwuchsmusikerin aus Hofen hat ganz frisch einen Plattenvertrag erhalten."

Vol Vorarlberg Online (Österreich), 25.08.2011
"Geburtstagsfest bei Maler-Manager Palaoro":
"Viel Applaus gab es für Musikerin und Sängerin Reyna, Verena Köder aus dem deutschen Aalen, begleitet von Dieter Buchstab von der get-Agency."

Backnanger Kreiszeitung, 27.06.2011
"41. Backnanger Nachwuchsfestival":
"Auf dem 3. Platz landete die 26-jährige Verena Köder, Künstlername Reyna, aus Aalen. Hier überzeugte sich die Jury vom Komplettpaket: Gesang, die coole Komposition „Today“, Auftritt, alles war stimmig bei der dunkelhaarigen Pianistin."


Zeitungsberichte

Schwarzwälder Bote, 09.10.2012
Mit Akustik-Pop auf Deutschlandtour

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Mannheimer Morgen, 26.09.2012
Zwischen Jazz, Soul und Rock direkt ins Herz: Verena Köder im Cafga/ Ihre Stimme erklimmt höchste tonale Gipfel

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Mannheimer Morgen, 05.09.2012
Filigrane Schönheit: Sängerin Reyna im Mannheimer Café Cafga

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Aalener Nachrichten, 17.04.2012
Eine starke Stimme voller Leidenschaft und Tiefe

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Schwäbische Post, 17.04.2012
Unverfälscht und echt

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Schwäbische Post, 13.04.2012
Reyna stellt ihr Album "Purity" vor

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Aalener Nachrichten, 20.03.2012
Reyna startet musikalisch durch: Plattenvertrag ist unterschrieben - Schon im April erscheint ihr erstes Album "Purity"
Foto privat: Bernhard Haase

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Schwäbische Post, 11.01.2012
Ostalb-Kultur: Die Frau und das Klavier (Verena Köder alias "Reyna" startet durch - im Frühjahr soll ihr erstes Album erscheinen)

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Archiv Bauer Studios Ludwigsburg, 22.10.2011
ZeitART mit Reyna im Studio

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Schwäbische Post, 02.07.2011
Namen und Nachrichten: Verena Köder

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Aalener Nachrichten, 27.06.2011
Persönlich: Köder singt sich auf Platz drei

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Missy Magazine Sonderausgabe
Jugendmedientage München 2010

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Schwäbische Post, 11.11.2009
Leute Heute: Aufgehen in dem, was man macht

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Schwarzwälder Bote, Oktober 2009
Titelseite: Schwarzwaldmusical feiert fulminante Premiere

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Trossinger Zeitung, 03.02.2009
"Face of Vision" bringen Konzertbesucher zum Träumen

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Schwäbische Post, 14.03.2008
Bei Fools Garden und Pur gepunktet

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